Am 10.09. um 19:00 Uhr:
Ist das noch/schon mein Land? 
Hallo Ludwigslust, reden wir über Heimat.  

Mit einer großen Gesprächsreihe durch Mecklenburg-Vorpommern vor den Landtagswahlen lädt PEN Berlin zu Debatten über Heimat und Demokratie ein. Zwei Gäste aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen treffen aufeinander – und auf das Publikum. Denn hier ist das Publikum nicht Beiwerk, sondern der dritte Gast:
Es diskutiert, widerspricht, ergänzt und prägt den Abend entscheidend mit. Ein offenes Gespräch darüber, was die Gesellschaft zusammenhält und sie auseinander zu reißen droht.
Es diskutieren: Judith Schalanksy (Schriftstellerin, "Woraus die Welt gemacht ist"),
Reiner Holznagel (Präsident des Vereins Bund der Steuerzahler Deutschland)
und das Publikum.
Der Eintritt ist frei und da wir nur 70 Plätze haben, ist es ratsam, zu reservieren ...

am Donnerstag10.9. um 19:00 Uhr
Do. 10.09. - Di. 15.09.
Vaterland
F/PL/I/D 26, 82 Min., o.Al.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.



täglich ausser Do., Sa. & Mi. um 20:30 Uhr
Do. 10.09. - Di. 15.09.
Hirten
CA/F 24, 113 Min, ab ??

Werbetexter Mathyas reicht es. Nach einem stressbedingten Zusammenbruch lässt er Montréal und seine Karriere hinter sich, um sich ohne Plan in der Provence wiederzufinden. Was er dort sieht, lässt ihn nicht mehr los: ein Leben nah an der Natur, weit weg von Deadlines und Slogans. Er will Schäfer werden. Dass er davon keine Ahnung hat, stört ihn weniger als die Schafe. Die Realität der Hirtenwelt ist jedoch alles andere als ein romantisches Idyll: Wölfe, Stürme, die stumme Skepsis der einheimischen Bauern lassen Mathyas schnell an sich zweifeln. Als er Élise (Solène Rigot) begegnet, einer Verwaltungsbeamtin, die kurzerhand ihren Job hinwirft, nimmt sein Abenteuer eine neue Richtung: Gemeinsam wagen sie das Unwahrscheinliche – einen ganzen Sommer mit einer Herde von 827 Schafen in den Provenzalischen Alpen, auf sich allein gestellt.

Inspiriert vom autobiografischen Roman „Wo kommst du her, Hirte?“ von Mathyas Lefebure erzählt Regisseurin Sophie Deraspe - rau, poetisch und bildgewaltig von der Sehnsucht nach einem Leben im Einklang mit sich selbst und der Natur.





tägl. ausser Sa. & Mi. um 20:45 Uhr