23.01. - 29.01.2020
Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
DE 19, 119 Min., o.Al.

Berlin, 1933: Anna ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert: Um den Nazis zu entkommen, muss ihr Vater nach Zürich fliehen; seine Familie folgt ihm kurze Zeit später. Anna lässt alles zurück, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und muss sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen. Eine berührende Geschichte über Zusammenhalt, Zuversicht und darüber, was es heißt, eine Familie zu sein.

Vorfilm: KL
B 17, 4 Min.

Eine schnelle Abfolge von Fotografien. Der Ort wird nur in Nahaufnahmen von Details erkennbar. Ein riesiger Friedhof auf 42 km² in Oberschlesien, dessen Motive geläufig sind: Eisenbahnübergänge und Nieten, Fenster, rote Ziegel, Schlamm und Pfützen, Details von Wagons, verknoteter Stacheldraht, Birken, Nummern, Details von Zaunpfählen, Glocken am Hochspannungszaun, Löffel, Schalter, Schuhkartons, Koffer, Heringe, Streifen, Paneele, Schutt, ...





täglich ausser Sonntag und Montag um 15:00 Uhr und täglich um 18:00 Uhr
23.01. - 29.01.2020
Rotschühchen und die Sieben Zwerge
ROK 19, 91 Min., ab 6

Schneewittchens Vater ist spurlos verschwunden. Ihre böse Stiefmutter Regina hat den König entführt. Schneewittchen macht sich auf die Suche nach ihrem geliebten Vater und nimmt dabei versehentlich Reginas rote Zauberschuhe mit. Diese Schuhe haben magische Kräfte und verleihen der bösen Hexe eine unvergängliche Schönheit. Nun verwandeln sie Schneewittchens Aussehen auch so sehr, dass sie sich, um unerkannt zu bleiben, als Rotschühchen ausgibt. Ohne Zuhause, ohne Vater und auf der Flucht vor ihrer bösen Stiefmutter, findet Rotschühchen Unterschlupf und Hilfe bei den Sieben Zwergen. Was sie allerdings nicht weiß: Auch die Sieben Zwerge sehen in Wirklichkeit ganz anders aus. Sie sind eigentlich die im Königreich bekannten Prinzessinnenretter „Die Furchtlosen Sieben“, die mit einem Fluch belegt wurden. Nur durch den Kuss der schönsten Frau der Welt, können sie diesen Bann brechen ...


täglich ausser Montag um 15:30 Uhr
Film und Gespräch am Sonntag
An der Bruchkante - Imker in Mecklenburg
DE 19, Doku, 128 Min.

In ihrem Dokumentarfilm zeigt Anne Andersen anhand unterschiedlicher Ansätze der Imkerei, dass das Überleben der Insekten nicht isoliert vom Überleben der Menschen zu begreifen ist, wie die Art der praktizierten Landwirtschaft gesellschaftlich entstanden ist und auf uns zurückwirkt.
In Zusammenarbeit mit dem Theater-Regisseur Armin Petras und bekannten Schauspielern (Anja Schneider, Ute Kämpfer, Amos Detscher, Marlene Eiberger, Mervan Ürkmez, Christoph Götz u.a.) wurde eine Text-Collage aus Heiner Müllers „Die Bauern - oder: Die Umsiedlerin“ in Szene gesetzt. In dem Stück wird auf zugespitzte Weise deutlich, welche „Gemenge-Lage“ es nach dem Krieg bei der Neuordnung der Landwirtschaft in Mecklenburg gab; es wird die Aufbruchstimmung spürbar,die mit der Bodenreform („Junkerland in Bauernhand“) einher ging.
„Wenn wir als Bienen die Menschen beobachten würden, wie groß wäre unser Erstaunen, wie unlogisch und ungerecht zum Beispiel die Organisation der Arbeit bei diesen Lebewesen ist, die im übrigen mit einem außerordentlichen Verstand ausgestattet sind. (Maurice Maeterlinck)“
Anschließend ist Gelegenheit zu Gespräch mit der Filmemacherin. Wir empfehlen, zu reservieren.




Sonntag um 15:00 Uhr
Mittwoch 29.1. 2020
Völkische Landnahme
Buchvorstellung & Gespräch mit Andrea Röpke
Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend »nationale Graswurzelarbeit« zu etreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit »Volksschutz« zu verbinden und eine angebliche »Überfremdung« zu verhindern. Die beiden ausgewiesenen Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Reservierung!

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Mittwoch 29.1. 2020 um 18:30
Nur bis Dienstag
Bis dann, mein Sohn
VRC 18, 185 Min., ab 6

Eine Stadt im Norden Chinas, im ausgehenden 20. Jahrhun-dert. Liyun und Yaojun sind ein glückliches Paar. Sie leben mit ihrem Sohn Xingxing im Wohnheim der Metallfabrik, in der sie arbeiten, Wand an Wand mit ihren Freunden Haiyan und Yingming, deren Sohn Haohao am gleichen Tag geboren ist wie Xing. Als Xing eines Tages bei einem Unfall ums Le-ben kommt, trennen sich ihre Wege. Yaojun und Liyun ziehen in die Provinz Fujian im Süden des Landes. Doch die Fami-lien bleiben durch die Tragödie und die Suche nach Wahrheit und Versöhnung untrennbar miteinander verbunden.
Familienepos über mehr als drei Jahrzehnte chinesischer Geschichte. »Einer der schönsten Filme des Jahres. Der herzzerreißendste.« PARIS MATCH


Donnerstag bis Sonntag um 20:00 Uhr, Montag und Dienstag um 18:30 Uhr
Donnerstag bis Sonntag
Wild Rose
GB 18, 101 Min., ab 12

Frisch aus dem Knast entlassen, versucht die alleinerziehende Rose-Lynn (Jessie Buckley) ihr Leben in geordnete Bahnen zu lenken. Während sie sich als Putzfrau über Wasser hält, träumt sie von ihrem Durchbruch als Sängerin in Nashville und davon, endlich dem tristen Arbeiterviertel in Glasgow den Rücken zu kehren. Als ihre Auftraggeberin sie bei der Arbeit singen hört, ist sie restlos begeistert und organisiert ihr ein Treffen mit einem legendären BBC-Country-Moderator. Rose-Lynn beginnt, ihre Stimme zu finden – doch bis nach Nashville ist es noch ein weiter Weg…
Donnerstag bis Sonntag um 18:00 Uhr
23.01. - 29.01.2020
The Good Liar - Das alte Böse
USA 19, 110 Min., ab 12

Der Hauptberuflicher Trickbetrüger Roy nimmt sein neuestes Ziel ins Visier: die kürzlich verwitwete, millionenschwere Betty. Er ist bereit, aufs Ganze zu gehen. Jedoch sowie die beiden sich näher kommen, so nimmt der einfache Schwindel ungeahnte Ausmaße an. Die legendären Schauspieler Helen Mirren und Ian McKellen spielen das erste Mal zusammen in einem spannenden Drama über Geheimnisse, die gehütet, und Lügen, die gelebt werden.
täglich um 20:30 Uhr