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So. 8.2.26 - Di. 10.2.26
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Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren
S/D 25, Doku, 103 Min., ab 6
Astrid Lindgren, die vor allem durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ronja Räubertochter“ bekannt wurde, prägte mit ihren Werken Generationen von Leser*innen. Dieser Film nähert sich der Autorin auf neue Weise, widmet sich ihren Tage-büchern, die zwischen 1939-1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs.
Die erst 2015 veröffentlichten und in mehr als 20 Sprachen über-setzen Kriegstagebücher von Astrid Lindgren lagen 70 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer verborgen. Sie sind eine einzigartige Doku-mentation aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin der Schrecken von Diktatur und Terror – und appellieren leidenschaftlich an Mitmenschlichkeit, Frieden und Gleichberechtigung.
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Sonntag bis Dienstag um 16:00 Uhr
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Do. 5.2.26 - Di. 10.2.26
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Ach, diese Lücke
D 25, 135 Min., ab 12
Mit 20 wird Joachim (Bruno Alexander) unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge (Senta Berger) und Hermann (Michael Wittenborn). Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt.
Die Verfilmung des gleichnamigen autobiografischen Bestseller-Romans von Joachim Meyerhoff.
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täglich ausser Mittwoch um 18:00 Uhr
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Do. 5.2. - Di.10.5,
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Winter in Sokcho
F 24, 105 Min., OmU, ab 12
In Sokcho, einem kleinen Stadt am Meer in Südkorea, führt die 23-jährige Soo-Ha ein routiniertes Leben zwischen den Besuchen bei ihrer Mutter, einer Fischhändlerin, und der Beziehung zu ihrem Freund Jun-oh. Die Ankunft des Franzosen Yan Kerrand in der Pension, in der sie arbeitet, weckt Fragen über ihre eigene Identität. Während der Winter die Stadt betäubt, beobachten sie sich gegenseitig, prüfen sich und knüpfen eine zerbrechliche Verbindung.
Eine sensible und sinnliche Verfilmung des Romans von Elisa Shua Dusapin, in der Roschdy Zem die Rolle eines einsamen Comiczeichners spielt, der in einem verschneiten südkoreanischen Badeort gestrandet ist.
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täglich ausser Mittwoch um 18:15 Uhr
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Do. 5.2.-Di. 10.2.
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Ungeduld des Herzens
D 25, 104 Min., ab ??
Ein Bowlingabend, ein Missverständnis – und ein Moment, der zwei Leben verändert. Der junge Bundeswehrsoldat Isaac will ihrer Schwester imponieren, als er die mürrische Edith zum Spielen auffordert. Erst als sie schlaff zu Boden sinkt, erkennt er den Rollstuhl an der Seite. Von Scham getrieben sucht Isaac die Nähe der Frau, die er verletzt hat. Zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Beziehung – voller Mitgefühl, Hoffnung und wachsen-der Abhängigkeit. Doch je stärker Isaac versucht, Edith „zu heilen“, desto tiefer verstricken sich beide in ein Geflecht aus Schuld, Selbst-täuschung und Sehnsucht.
In Ungeduld des Herzens verlegt Regisseur Lauro Cress Stefan Zweigs zeitlose Geschichte von Mitleid und moralischer Überforderung in die Gegenwart – ein intensives Psychodrama über die Sehnsucht nach Nähe, die Grenzen von Empathie und die Unmöglichkeit, für andere zu leben.
Ausgezeichnet u.A. beim Max Ophüls Preis 2025 und dem Filmkunstfest MV 2025 (Bester Spielfilm, Bester Schauspielnachwuchs), ist der Film ein herausragendes Beispiel für das neue deutsche Autorenkino – kraftvoll, berührend und von großer emotionaler Klarheit.
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täglich ausser Mittwoch um 20.30 Uhr
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