Do. 22.1.26 - Di. 27.1.26
Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde
D 25, 97 Min., o.Al.

Beim Ausmisten des Kellers stoßen Tobi und Marina auf eine alte Videoaufnahme. Darauf moderiert Tobi als 8-jähriger Junge eine selbsterfundene Show zu seinem Lieblingsthema: Der Erde in unseren Böden. Das Video endet mit einer Rätselfrage: Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich? Tobi hat die Antwort vergessen. Und während ihn die Frage von früher nicht mehr loslässt, erscheint ihm plötzlich sein kindliches Ich. Der 8-jährige Tobi fordert den Tobi von heute heraus: Erinnere dich an die Antwort! Die Suche nach der Antwort führt ihn in die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars, tief in den Permafrostboden Spitzbergens und auf die Spuren der alten Maya nach Mexiko.



täglich ausser Mittwoch um 15:30 Uhr
Do.22.1.26 - Di. 27.1.26
Superkräfte mit Köpfchen
NL 24, 96 Min., o.Al.

Lev, ein unsicherer Junge, hat ein langweiliges Leben mit nervigen Eltern, denen er nicht ausweichen kann. Doch als der Junge erfährt, dass sein Superhelden-Idol Healix ein Heiler ist und auf der Comic Con auftauchen soll, machen er und seine coole, schräge Großmutter sich sofort auf den Weg. Oma nimmt ihn auf ein Abenteuer mit, bei dem er seine eigenen „Superkräfte“ entdeckt.



täglich ausser Mittwoch um 16:00 Uhr
Do. 22.1.26 - Di. 27.1.26
Die Stimme von Hind Rajab
TN 25, 90 Min., ab 12, OmU

Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Ein Auto steht unter Beschuss, in dem die sechsjährige Hind Rajab eingeschlossen ist und um Hilfe fleht. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten.
Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern einen mit seinem schonungslosen Blick nicht mehr loslässt.



täglich ausser Mi. um 18:00 Uhr
Fr. 22.1. bis Mo. 26.1.
Die jüngste Tochter
D/F 25, 113 Min., ab 12
Die 17-jährige Fatima ist die jüngste von drei Töchtern einer französisch-algerischen Familie in einem Pariser Vorort. Ihr Lieblingssport ist Fußball, in der Schule hängt sie mit den prahlerischsten Jungs ihrer Klasse ab, und sie hat einen heimlichen festen Freund. Fatima fällt es jedoch zunehmend schwerer zu verbergen, was niemand wissen darf: Ihr Herz schlägt für Frauen. Als sie ihr Studium in Paris beginnt, eröffnet sich für sie eine neue Welt. Hin- und hergerissen zwischen Familientradition, Glauben und ihrem Wunsch nach Freiheit muss Fatima ihren Weg finden.
Donnerstag bis Montag um 18:15 Uhr Momu (Montag im frz. original mit UT)
27.1.: film + gespräch mit Regisseurin Alina Cyran
"Fassaden"
D 25, Doku, 87 Min., ab 12

Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten. Was Frauen in toxischen Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht der Dokumentarfilm FASSADEN, der von Sandra Hüller gelesen wird, sichtbar. Ein Tanzpaar erschafft in einer Blackbox Bilder einer Beziehung, hochästhetisch, physisch, poetisch und lässt somit Raum für Vielschichtigkeit und Komplexität solch einer Beziehung.
Wir freuen uns über den Besuch von Regisseurin Alina Cyranek, die nach dem Film für ein Gespräch zur Verfügung steht.
Um Anmeldung wird gebeten.



am Dienstag 27.1.2026 um 18:30 Uhr
Do. 22.1. bis Di. 27.1.
Silent Friend
H/F/D 25, 147 Min., ab 6

Im Herzen des botanischen Gartens Marburgs steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen. 2020 wagt ein Neurowissenschaftler aus Hongkong (Tony Leung), der die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, ein ungewöhnliches Experiment mit dem uralten Baum. 1972 erfährt ein junger Student (Enzo Brumm) eine innere Wandlung – ausgelöst durch die konzentrierte Beobachtung einer einfachen Geranie. 1908 folgt die erste Studentin der Universität (Luna Wedler) ihrer Leidenschaft für die Fotografie – und entdeckt durch das Objektiv ihrer Kamera die verborgenen Muster des Universums.
Ein poetisches, sensibles Werk der ungarischen Regisseurin Ildikó Enyedi.

Vorfilm: Radix
D 25 4'41 Min

Zwei Wesen begegnen sich auf einem Baum. Ihre Zusammentreffen geht tief bis zu den Wurzeln und darüber hinaus.



täglich ausser Mitwoch um 20:00 Uhr
Do. 22.1.26 - Mo. 26.1.26
Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter
F 25, 98 Min., ab 12

Die 80-jährige Marie hat ihr Leben stets selbstbestimmt gestaltet, den Termin für die Sterbehilfe in der Schweiz hat sie bereits vereinbart – jetzt muss sie es nur noch ihrer Familie beibringen. Doch sie rettet sich in die Notlüge von einer angeblichen Erbschaft, die in der Schweiz auf sie wartet.
Ihr Sohn Bruno, den ständig Geldsorgen plagen, will sofort auf-brechen. Auch Brunos Tochter Anna, die mitten im Chaos der Pubertät steckt, kommt mit. Als Fahrer rekrutiert Marie kurzerhand Rudy, den jungen Mann vom Pflegedienst.
Die vier machen sich im Wohnmobil – samt Rudys zahmer Ratte – auf den Weg. Marie genießt die Reise – und ganz nebenbei findet die Familie wieder zueinander. Doch bald nähert sie sich ihrem Reiseziel, und Marie steht vor einer Entscheidung …



Donnerstag bis Montag um 20:30 Uhr MomU( Montag im frz. Original mit UT)
Do. 29.1.26 - Di. 3.2.26
Die drei ??? - Toteninsel
D 25, 104 Min., ab 6

Gerade als Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews zu einem Roadtrip aufbrechen wollen, klingelt das Telefon und ein Anrufer übergibt dem Detektiv-Trio ihren neuesten Fall. Da sind die Urlaubspläne natürlich schnell vergessen. Die drei Jungs verfolgen die Spuren und stoßen auf den Geheimbund Sphinx rund um Professor Phoenix . Dessen Gruppe von Archäologen führt illegale Ausgrabungen durch und verkauft die so gestohlenen Kunstschätze. Sphinx startet bald eine Expedition zu der aktiven Vulkaninsel Makatao, die auch als die Toteninsel bekannt ist. Denn die dort gelegene Ruhestätte eines uralten Volkes soll mit einem Fluch belegt sein: Niemand, der Makatao betritt, kommt lebend zurück. Warum begibt sich Sphinx auf eine so waghalsige Reise? Und was hat ein erfolgreicher Unternehmer mit der Expedition zu tun?



täglich ausser Mittwoch um 15.30 Uhr
Dienstag 3. Februar um 18:30 Uhr
Sneak - die Überraschungs-Vorpremiere

Für den 03.02. haben wir die nächste Überraschungsvorpremiere, auch Sneak genannt, geplant! Was gegeben wird, bleibt wie immer unser Geheimnis und wie immer wollen wir hinterher wissen, wie der Film angekommen ist. Dafür kostet es aber auch nur 5,- Euro

Am Dienstag um 18:30 Uhr
Do. 29.1.26 - Di. 3.2.26
Die Stimme von Hind Rajab
TN 25, 90 Min., ab 12, OmU

Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Ein Auto steht unter Beschuss, in dem die sechsjährige Hind Rajab eingeschlossen ist und um Hilfe fleht. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten.
Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern einen mit seinem schonungslosen Blick nicht mehr loslässt.



täglich ausser Mi. um 20:45 Uhr
Do. 52.26 - Di. 10.2.26
Die drei ??? - Toteninsel
D 25, 104 Min., ab 6

Gerade als Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews zu einem Roadtrip aufbrechen wollen, klingelt das Telefon und ein Anrufer übergibt dem Detektiv-Trio ihren neuesten Fall. Da sind die Urlaubspläne natürlich schnell vergessen. Die drei Jungs verfolgen die Spuren und stoßen auf den Geheimbund Sphinx rund um Professor Phoenix . Dessen Gruppe von Archäologen führt illegale Ausgrabungen durch und verkauft die so gestohlenen Kunstschätze. Sphinx startet bald eine Expedition zu der aktiven Vulkaninsel Makatao, die auch als die Toteninsel bekannt ist. Denn die dort gelegene Ruhestätte eines uralten Volkes soll mit einem Fluch belegt sein: Niemand, der Makatao betritt, kommt lebend zurück. Warum begibt sich Sphinx auf eine so waghalsige Reise? Und was hat ein erfolgreicher Unternehmer mit der Expedition zu tun?



täglich ausser Mittwoch um 15:30 Uhr
Do.5.2.-Di. 10.2.
Extrawurst
D 25, 98 Min., ab 12

Eigentlich ist es reine Formsache: Heribert (Hape Kerkeling), langjähriger Vorsitzender des Tennis-clubs Lengenheide, und sein ehrgeiziger Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) lassen über die Anschaffung eines Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen. Der hippe Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst) haut noch einen flotten Spruch raus, damit die dröge Versammlung ein schnelles Ende findet. Da schlägt seine Frau Melanie (Anja Knauer) vor, für ihren Doppelpartner Erol (Fahri Yardim), dem einzigen muslimischen Mitglied des Vereins, einen zweiten Grill zu kaufen. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderprallen. Schnell wird allen klar: Es geht hier um viel mehr als einen Grill…





Do. bis Samstag 16:00 Uhr & täghlich ausser Mittwoch um 20:45 Uhr
So. 8.2.26 - Di. 10.2.26
Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren
S/D 25, Doku, 103 Min., ab 6

Astrid Lindgren, die vor allem durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ronja Räubertochter“ bekannt wurde, prägte mit ihren Werken Generationen von Leser*innen. Dieser Film nähert sich der Autorin auf neue Weise, widmet sich ihren Tage-büchern, die zwischen 1939-1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs. Die erst 2015 veröffentlichten und in mehr als 20 Sprachen über-setzen Kriegstagebücher von Astrid Lindgren lagen 70 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer verborgen. Sie sind eine einzigartige Doku-mentation aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin der Schrecken von Diktatur und Terror – und appellieren leidenschaftlich an Mitmenschlichkeit, Frieden und Gleichberechtigung.



Sonntag bis Dienstag um 16:00 Uhr
Do. 5.2.26 - Di. 10.2.26
Ach, diese Lücke
D 25, 135 Min., ab 12

Mit 20 wird Joachim (Bruno Alexander) unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge (Senta Berger) und Hermann (Michael Wittenborn). Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt. Die Verfilmung des gleichnamigen autobiografischen Bestseller-Romans von Joachim Meyerhoff.



täglich ausser Mittwoch um 18:00 Uhr
Do. 5.2. - Di.10.5,
Winter in Sokcho
F 24, 105 Min., OmU, ab 12

In Sokcho, einem kleinen Stadt am Meer in Südkorea, führt die 23-jährige Soo-Ha ein routiniertes Leben zwischen den Besuchen bei ihrer Mutter, einer Fischhändlerin, und der Beziehung zu ihrem Freund Jun-oh. Die Ankunft des Franzosen Yan Kerrand in der Pension, in der sie arbeitet, weckt Fragen über ihre eigene Identität. Während der Winter die Stadt betäubt, beobachten sie sich gegenseitig, prüfen sich und knüpfen eine zerbrechliche Verbindung. Eine sensible und sinnliche Verfilmung des Romans von Elisa Shua Dusapin, in der Roschdy Zem die Rolle eines einsamen Comiczeichners spielt, der in einem verschneiten südkoreanischen Badeort gestrandet ist.

täglich ausser Mittwoch um 18:15 Uhr
Do. 5.2.-Di. 10.2.
Ungeduld des Herzens
D 25, 104 Min., ab ??

Ein Bowlingabend, ein Missverständnis – und ein Moment, der zwei Leben verändert. Der junge Bundeswehrsoldat Isaac will ihrer Schwester imponieren, als er die mürrische Edith zum Spielen auffordert. Erst als sie schlaff zu Boden sinkt, erkennt er den Rollstuhl an der Seite. Von Scham getrieben sucht Isaac die Nähe der Frau, die er verletzt hat. Zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Beziehung – voller Mitgefühl, Hoffnung und wachsen-der Abhängigkeit. Doch je stärker Isaac versucht, Edith „zu heilen“, desto tiefer verstricken sich beide in ein Geflecht aus Schuld, Selbst-täuschung und Sehnsucht.
In Ungeduld des Herzens verlegt Regisseur Lauro Cress Stefan Zweigs zeitlose Geschichte von Mitleid und moralischer Überforderung in die Gegenwart – ein intensives Psychodrama über die Sehnsucht nach Nähe, die Grenzen von Empathie und die Unmöglichkeit, für andere zu leben.
Ausgezeichnet u.A. beim Max Ophüls Preis 2025 und dem Filmkunstfest MV 2025 (Bester Spielfilm, Bester Schauspielnachwuchs), ist der Film ein herausragendes Beispiel für das neue deutsche Autorenkino – kraftvoll, berührend und von großer emotionaler Klarheit.





täglich ausser Mittwoch um 20.30 Uhr